Der Unternehmensblog ist ein wirklich leistungsstarkes Marketinginstrument. Suchmaschinenboost, Kundenmehrwert, Community-Potenzial und in meinem Fall sogar: Arbeitsprobe. Allein es fehlt so häufig die Zeit dafür – zumindest, wenn man ihn selbst schreiben möchte …

Inzwischen bin ich auch an dem Punkt: Die Bedürfnisse meiner Kunden takten den Arbeitsalltag meines Ein-Frau-Unternehmens so, dass fürs Bloggen kaum noch Zeit bleibt. Sicherlich kennen Sie das. Ein gutes Zeichen, könnte man sagen. Aber sollte man es sich wirklich leisten, den Blog von da an zu vernachlässigen?

Ich selbst werde viel zu oft auf meinen Blog angesprochen. Interessenten und Neukunden lesen ganz genau, was ich da schreibe. Ich bemerke, dass mein Unternehmensblog funktioniert und wie er funktioniert. Schön blöd, so einen Kommunikationskanal einfach einzufrieren. Ich bin überzeugt: Das würde sich rächen!

Aber was kann man tun, damit der Blog nicht mehr zu kurz kommt?

Blog schreiben lassen

Am einfachsten wäre es selbstverständlich, sich einen Texter zu suchen und das Keine-Zeit-Problem  an diesen abzugeben (das gilt allerdings nur für Sie und nicht für mich, versteht sich). Besser andere vernachlässigen die eigenen Blogs als Sie den Ihren, oder? Soll doch der Texter schauen, wie er Ihren Blog (und seinen dann nicht mehr) sinnvoll füllt.

Einfacher Blogthemen finden

Wenn Ihnen die Themen ausgehen, hilft ein Blick auf Ihren aktuellen Alltag. Die Themen, die Sie gerade beschäftigen, sind nämlich oft auch die, die Ihre Zielgruppen interessieren. Man muss nicht immer in die Ferne schweifen. Überlegen Sie mal, ob Sie nicht genau genommen permanent mit dem beschäftigt sind, was Ihre Kundinnen und Kunden wissen möchten. Darüber hinaus gibt es noch einige Techniken, die sich einfach anwenden lassen.

Blogartikel recyceln

Legitim ist aber auch, alte Blogartikel wiederzuverwerten. In vielen Fällen verändern sich die grundlegenden Interessen Ihrer Kunden ja nicht. Also dürfen Sie durchaus auch mal vergangene Texte aktualisieren und neu publizieren.

Einfachere Sprache verwenden

Wer seine Blogs selbst schreibt, aber kein Texter ist, macht sich oft das Leben unnütz schwer. Einfach weil zu hochgestochen formuliert wird. Locker flockig kommt ein Blog am besten daher. Ein Tipp für authentische Blogartikel, den Sie häufig lesen werden, lautet daher: Schreiben Sie doch, wie Sie sprechen. Hierzu lautet meine Meinung allerdings: Jein. Warum? Dazu habe ich einen eigenen Blog verfasst …

Sich kürzer fassen

Über die Länge des idealen Artikels für Ihren Blog wird bekanntlich gestritten. Einige Online-Experten raten (meiner Meinung nach nicht ganz uneigennützig) zu superlangen Blogs mit um die 1000 Wörtern. Klar ist aber: Besser verfassen Sie kürzere Blogs als gar keine oder schlechte Blogs. Ausgerechnet die Texte der selbst ernannten Online-Experten sind häufig derart aufgeblasen, dass es beim Lesen irgendwann einen lauten Knall gibt. Und nicht vergessen: Wenn die User zu schnell abspringen, sind die SEO-Ziele keineswegs erreicht.

Fazit

Es geht uns allen gleich. Im Zweifelsfall lieber: Nicht verzagen, Texter fragen!